Das Leben Henri Tudors

Henri Tudor war von Elektrizität begeistert. Nach seinem Studium widmete er sein Leben den Akkumulatoren und der Elektrizität. Seine Lebensleistung ist fest mit der technisch und wirtschaftlich bedeutungsvollen Verbesserung des Blei-Akkumulators verbunden.

Übrigens, steht der Name Tudor noch heute für Akkumulatoren (Starterbatterien).

1859
  • Geburt von Henri Tudor im Diesburger Hof bei Ferschweiler (D)
1882
  • Erster Akkumulator wird an den Dynamo der väterlichen Wassermühle angeschlossen.
1884
  • Demonstration einer elektrischen Dreschmaschine
1885
  • Beginn der industriellen Aktivitäten und Eröffnung der Fabrik Tudor in Rosport
1886
  • Öffentliche Beleuchtung in Echternach
1886
  • Einreichung des Patentes Nr. 711
1887
  • Erste Elektroden mit vertikalen und horizontalen Rippen
1888
  • Abkommen mit Adolph Müller über die Herstellung und den Verkauf von Tudor-Akkumulatoren und Aufteilung des Markts
1889
  • Gründung der Société Anonyme Belge pour l’Eclairage public par l’Electricité Système Tudor
1890
  • Beginn der Herstellung von Akkumulatoren in Hagen in Westfalen
1891
  • Hochzeit von Henri Tudor mit Maria Magdalena Pescatore
1891
  • Beginn der Herstellung von Akkumulatoren in Lille
1891
  • 1200 Tudor Batterien mit mehr als 3 Millionen Elektroden sind in Betrieb
1894
  • Demonstration einer elektrischen Station auf der Weltausstellung in Lyon
1896
  • Beginn der Herstellung von Akkumulatoren in Dunkinfield in der Nähe von Manchester
1896
  • Entwicklung der positiven Elektrode ohne Bestrich mit Oxyden
1901
  • Entwicklung der positiven Elektrode ohne Bestrich mit Oxyden
1901
  • Verlagerung der Herstellung von Akkumulatoren von Rosport nach Florival
1905
  • Vorführung des Energy-Cars in der Ausstellung in Lüttich
1908
  • Das Werk in Rosport wird entgültig geschlossen.
1928
  • Tod von Henri Tudor in Rosport.