Seine Leidenschaft für Elektrizität

Die damals schon ausgeprägte Leidenschaft von Henri Tudor für Elektrizität kommt vermutlich von seinem Physikprofessor Ernest Rousseau, aber auch von seinem Vetter Nikolaus Josef Schalkenbach.

Die Innovationen im Bereich der Elektrotechnik und die internationale Elektrizität-Ausstellung in Paris (1881) haben diese Neigung wahrscheinlich verstärkt. Es gibt jedoch keine Belege dafür, dass Henri Tudor diese Ausstellung besucht hat.

 

Zurück in Rosport, schließt sich Henri in jedem Fall mit seinem Bruder Hubert und seinem Vetter Nikolaus zusammen, um im Bereich der Elektrizität zu experimentieren:

Er erfindet die Elektrode nach dem tudorschen Prinzip und verändert den Blei-Akkumulator damit dergestalt, dass er zum ersten Mal technisch und wirtschaftlich verwertbar wird.

 

Im Jahre 1891 heiratet er Marie-Madeleine Pescatore, mit der er drei Kinder bekommt: Anne, Marie-Antoinette und John. Das Haus der Familie, das er in der Nähe des Irminenhofes bauen lässt, wird wegen seiner Größe und seines englischen Stils von den Einwohnern von Rosport „d’neit Schlass“ genannt.

 

Henri Tudor stirbt 1928 an den

Folgen einer Bleivergiftung.

 HENRI TUDOR

Im September 1859 kommt Henri Owen Tudor, der jüngste von drei Brüdern, im Diesburger Hof bei Ferschweiler (D) zur Welt. Seine ersten Lebensjahre wohnt er mit seinen Eltern in Macquenoise (B).

 

Wie seine beiden Brüder, verbringt auch Henri Tudor seine Schulzeit am Collège de Chimay (B). Er bleibt im dortigen Internat, auch als seine Eltern beschließen, wieder in ihr luxemburgisches Heimatdorf zurückzu-kehren. Sein Studium absolviert Henri anschließend an der Ecole Polytechnique der Universität Brüssel, wo er mit 24 Jahren das Diplom als Bauingenieur erhält.

 

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