Elektrischer Strom und

elektrostatische Energie

 

Dabei darf elektrischer Strom nicht mit elektrostatischer Energie verwechselt werden! Zwei Objekte gleicher Ladung stoßen sich ab, zwei Objekte unterschiedlicher Ladung ziehen sich an. Diese elektrostatische Energie erhält man beispielsweise durch Reiben eines Balles gegen die Haare.

 

Jeder hat schon einmal beim Anfassen eines metallischen Treppengeländers einen Stromstoß gespürt. Das kommt daher, dass sich beim Laufen über  einen Teppich die Kleider elektrostatisch auf. Wenn man dann eine Metallrampe berührt, werden die Ladungen vom Stromleiter, der Rampe eben, angezogen. Sie bewegen sich dann von den Kleidern durch den Körper bis in die Rampe und in den Boden.

Es entsteht ein elektrischer Strom, die Bewegung von Elektronen, den wir als ein Kribbeln in den Fingern empfinden.

 

Gleichstrom und Wechselstrom

Gleichstrom und Wechselstrom sind ebenfalls

zu unterscheiden:

Eine Batterie liefert Gleichstrom, denn die Elektronen bewegen sich immer in die gleiche Richtung, weil sie durch eine chemische Reaktion freigegeben werden.

Der Dynamo von Gramm erzeugt ebenfalls Gleichstrom – während andere Generatoren generell Wechselstrom erzeugen:

die Elektronen bewegen sich nämlich in der Regel abwechselnd in die eine und in die andere Richtung.

 

 Elektrizität

Ab dem 18. Jahrhundert beginnen die Wissenschaftler, die elektrischen Phänomene zu verstehen. Die zweite industrielle Revolution hätte wahrscheinlich ohne den Strom nicht stattgefunden. Heute findet die Stromerzeugung auf vielen Wegen statt: Wärmekraftwerke, Wasserkraftwerke, Kernkraftwerke, Windkraftanlagen, Solarzellen stehen uns dafür zur Verfügung.

 

Elektrizität kurz gefasst

Strom brauchen wir, um das Auto zu starten, Straßen und Häuser zu beleuchten oder Wasser aufzuwärmen, um nur drei Beispiele zu nennen. Elektrizität ist heute also nicht mehr aus dem Alltag weg zu denken und dabei hochgradig faszinierend.

Denn sie ist eine unsichtbarer Energie, von der wir nur die Wirkung beobachten können – sei es die leuchtende Lampe oder der laufende Motor.

Erst der Blick in die Welt der Atome verrät uns die Natur der Elektrizität.

 

Jedes Objekt – ob Frucht, Metall, Batterie, ob unsere Haut oder der Computer – besteht aus Milliarden von Atomen. Wenn nun ein Objekt genau so viele negative wie positive Ladungen hat, ist es im elektrischen neutralen Gleichgewicht. Strom wird erzeugt, wenn dieses Gleichgewicht gestört wird. Dann bauen freigewordene Elektronen und die übriggebliebenen, nun positiven, Atomreste untereinander eine Spannungsdifferenz auf. Wird ein Verbindungsweg zwischen beiden Polen eröffnet, bewegen sich die Elektronen ganz schnell wieder zu ihren entgegengesetzten positiven „Brüdern” und vereinigen sich mit ihnen, bis der neutrale Gleichgewichtszustand wieder hergestellt ist. Diesen Fluss der Elektronen nennen wir elektrischer Strom.

 

Akkumulatoren

Die Geschichte der Elektrizität